Studie: Positives Denken und Immunabwehr
Zahlreiche Untersuchungen belegen einen Zusammenhang von positivem Denken und einer guten Immunabwehr. Melissa Rosenkranz und Kollegen (2003) haben diesen Zusammenhang unter neurobiologischem Blickwinkel näher untersucht.
Sie baten 52 Frauen, schriftlich über das schlimmste und das glücklichste Ereignis in ihrem Leben zu berichten. Vor und nach dieser Aufgabe wurde die Gehirnaktivität u. a. mittels Elektroenzephalogramm gemessen. Außerdem wurden die Frauen gegen Grippe geimpft, um die für die Immunabwehr maßgebliche Konzentration von Antikörpern im Blut messen zu können. Offenbar spielt der präfrontale Kortex eine Vermittlerrolle zwischen positiven Gefühlen und der Immunabwehr. Die Ergebnisse zeigen, dass positive Gefühle den linken Teil des präfrontalen Kortex aktivieren, was mit einer guten Immunabwehr einhergeht. Negative Gefühle hingegen aktivieren den rechten präfrontalen Kortex und sind assoziiert mit einer schlechten Immunabwehr. Diese Ergebnisse unterstützen die Hypothese, dass Pessimisten durch ein schwächeres Immunabwehrsystem einem stärkeren Gesundheitsrisiko ausgesetzt sind als Optimisten.
Positives Denken und Immunsystem
Zahlreiche Untersuchungen belegen einen Zusammenhang von positivem Denken und einer guten Immunabwehr. Melissa Rosenkranz und Kollegen (2003) haben diesen Zusammenhang unter neurobiologischem Blickwinkel näher untersucht.
