Definition

Die Positive Psychologie ist eine wissenschaftliche Methode, die sich mit der Erforschung positiver menschlicher Potentiale/Stärken/Ressourcen beschäftigt.
Sie steht nicht im Gegensatz zur allgemeinen Psychologie/Psychiatrie, die sich primär mit Störungen und Defiziten menschlichen Verhaltens beschäftigt. Sie begreift sich vielmehr als Ergänzung dieser.
Die Positive Psychologie ist keine neue, "alternative", therapeutische Methode, sondern empirisch belegt.

Im Mittelpunkt der Forschung stehen hierbei positive Emotionen wie:

 Lebenszufriedenheit        Hoffnung          Selbstvertrauen         Geborgenheit        Optimismus         Akzeptanz    
        Dank                          Glück                Freude                      Lust                        Zuneigung          Vertrauen

Diese Zustände / Gefühle sind dem Menschen nicht primär gegeben, sondern erlernbar.

M.P. Seligman (Professor der Psychologie an der Universität Pennsylvania/Direktor der "Positive Psychology Network"):
"Glück ist keine Frage der Selbstsuggestion, sondern eine Konsequenz aus positiven Aktionen."
Aus der Hirnforschung ist bekannt, dass seelische Gesundung maßgeblich durch möglichst viele, neue, positive und bedürfnisbefriedigende Erfahrungen erfolgt.
Positive Emotionen werden vor allem hervorgerufen durch die regelmäßige Ausübung sogenannter positiver Stärken und Tugenden wie:

Selbstannahme         Ausgeglichenheit       Fairness                      Geduld 
Beharrlichkeit            Aufrichtigkeit           Selbsterkentnis            Menschlichkeit
Mut                             Humor                     Menschlichkeit             Verzeihen
Nächstenliebe            Zivilcourage             Anstand                      Selbsterkentnis
Besonnenheit             Echtheit                  Bescheidenheit             Selbstliebe
Fassung/Haltung        Friedfertigkeit          Integrität                     Großmut
Mitgefühl 

Das Erlernen dieser Verhaltensweisen

a)   fördert die Erhöhung der Lebensqualität
b)   baut Stress ab
c)   schützt vor einem Burnout
d)   und unterstützt wesentlich die therapeutische Behandlung psychischer Störungen

Die Positive Psychologie wirkt also nicht nur kurativ, sondern dient auch zur Vorbeugung psychischer und somatischer Erkrankungen.
Die optimale Entfaltung / Auschöpfung individueller, menschlicher Potentiale sind Inhalt der Seminare.


                                                              Julia Westermann

 

 

 

 

Positive Psychologie

Positive Psychologie kann bezeichnet werden als Orientierung auf das Mehren des Guten in Forschung, Anwendung und Praxis, insbesondere

  • im Hinblick auf menschliche Stärken und Ressourcen,
  • vor dem Hintergrund einer integrativen Ethik der Nächstenliebe und des Verzichts auf jede Form von Gewalt,
  • und mit dem Ziel, bessere subjektive und objektive Lebensbedingungen für Menschen zu schaffen.